Vom Mittelalter zu Weltraumschlachten

Heute reichen die Schauplätze von Browserspielen, ähnlich der Entwicklung der Rechner, von textbasierten, mittelalterlichen Rollenspielen über an realen Konflikten orientierte Strategiespiele, bis hin zum Kampf um die Vorherrschaft im ganzen Universum. So bietet zum Beispiel Ogame, das 2005 von Gameforge entwickelt wurde, insgesamt 52 Universen an, von denen jedes nocheinmal in 9 Galaxien, jede mit 499 Systemen, von denen jedes 15 Planeten besitzt. Jeder Spieler kontrolliert zu Beginn einen dieser Planeten und das Ziel besteht darin möglichst viele andere Planeten zu erobern, wobei neun bis elf Planeten das – schwer zu erreichende – Maximum darstellen. Auch Ogame kommt ohne große, grafische Anforderungen aus. Man erstellt sich einen Account, wählt einen Planeten und kümmert sich von da an um Ressourcengewinnung, die Verteidigung und Eroberungsfeldzüge. Diese sind deshalb besonders spannend, weil man die eigene Flotte nicht direkt steuern kann, ihnen nur Befehle erteilen und der Computer dann über einen Zufallsgenerator den Ausgang der Schlacht bestimmt. Browserspiele lassen sich durch die geringen Anforderungen und oft auf Echtzeit hin angelegte Spielprinzipe auch perfekt in den Arbeitsalltag integrieren und ihre Vielfalt wird in den nächsten Jahren, bedingt durch die Verbreitung des Internet, wohl noch deutlich zunehmen.